DooWop-Mädla - Rock’n’Roll auf schwäbisch

Samstag, 02. März 2024, 20 Uhr – Kleine Klamotte, Auer Str. 14 (DRK – Eingang Hinterhof) - Eintritt: € 15.-

Anette Heiter (Honey Pie und Juristenkabarett), Gesa Schulze-Kahleys (i-Dipfela), Babs Steinbock (Cleaning Women) und Susanne Härle machen sich ungeniert über die Welthits der 50er und 60er Jahre her – und das auf Schwäbisch und mit Texten, die sich endlich einmal nicht nur immer um „Liebe“ drehen.

Aus dem Acappella-Klassiker „Mr. Sandman“ wird da eine verunglückte Blind-Date-Geschichte „Bisch Du d’Sandra?“, das schmachtende „Only You“ von den Platters wird zu einem leicht resignierten „I nemm zu“ und aus Dean Martins „Volare“ wird eine Ode an ein besonders schönes schwäbisches Wort für jemanden, der einfach zu lasch ist für diese Welt: „Ein Lôhle“ – jeder kennt einen, oft ist es der Autofahrer, der vor einem die grüne Ampelphase verpennt, aber besungen wurde er noch nie.

Anette Heiter sorgt als erfahrene Autorin und Kabarettistin für witzige Texte, die auf den Punkt kommen und begleitet den Gesang mit der Gitarre.

Gesa Schulze-Kahleyß macht ihre Moderationen zu kleinen Kabarettnummern, Babs Steinbock sorgt mit gelegentlichen Artistikeinlagen und ihrer Bluesstimme für Spannung und Susanne Härle setzt mit ihrem wunderbaren Sopran der Musik Glanzlichter auf.

So stilecht wie die Petticoats der vier sind die maßgeschneiderten Arrangements. Man meint, die großen amerikanischen Gesangsgruppen der 50er Jahre zu hören, nur dass man endlich die Texte versteht – sofern man schwäbisch kann. Wenn man es kann, freut man sich über gelungene Pointen, wenn nicht, amüsiert man sich
einfach über die total ausgefuchste Choreografie, die an vielen Stellen sowohl Grazie als auch Eleganz vermissen lässt, dafür aber temperamentvoll und witzig ist.

Seit dem Lockdown 2020/21 gibt es das Quartett. Nachdem es gleich von Anfang an großartig geklappt hat, haben sie die anfängliche Schnapsidee zum Dauerprojekt befördert und bespielen seither die
Kleinkunstbühnen des Landes und zahlreiche Feste. Und natürlich gibt es live auch den zum Internet-Hit avancierten „Kartoffelsalat“!

www.doowop-maedla.de/ www.doowopmaedla.de

Karten und Kontakt: Bücherinsel & Dieter Baldo, Tel:07245-2905
email: d.baldo@gmx.de – www.klawue.de

DooWop1

Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund Erotische Lesung

Sa 06. April, 20 Uhr & So 07. April 2024, 18 Uhr Kleine Klamotte, Auer Str. 14 (DRK – Eingang Hinterhof) - Eintritt: € 13.-

Begeben Sie sich mit uns auf eine literarische Reise mit lustvollen, sinnlichen, aufreizenden, scharfen & fantasieanregenden Texten, Gedichten & bekannten Operettenliedern wie: Liebling, mein Herz lässt dich grüßen, In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine, Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt, Ich brech die Herzen der stolzesten Fraun.
Joachim Ringelnatz hat es auf den Punkt gebracht:
„Den Unterschied bei Mann und Frau
Sieht man durchs Schlüsselloch genau.“

Es lesen, singen &  spielen Anna Zimmermann & Dieter Baldo
Die Veranstaltung ist für Zuschauer unter 18 Jahren nicht geeignet.
Karten und Kontakt: Bücherinsel & Dieter Baldo, 07245-2905,
email: d.baldo@gmx.de – www.klawue.de

Erdbeermund9

Schischyphusch

oder der Kellner meines Onkels Geschichte von Wolfgang Borchert & andere heitere Kurzgeschichten

Fr 10. Mai, 19 Uhr, Sa 11. Mai 2024, 20 Uhr Kleine Klamotte, Auer Str. 14 (DRK – Eingang Hinterhof) Eintritt: 13.-

An einem sonnigen Sommertagnachmittag treffen in einem überfüllten Hamburger Gartenlokal zwei Männer aufeinander, die an demselben Sprechfehler leiden. Dadurch entstehen Szenen voll grotesker Situationskomik. In dieser meisterhaften Tragikomödie über menschliche Schwächen und Gebrechen zeigen ein lebenslustiger, trotz Kriegsversehrtheit und Lispelns ungehemmt extrovertierter Onkel und ein von seinem sprachlichen Makel gequälter Kellner: Wenn zwei denselben Fehler haben, ist das noch lange nicht das Gleiche!

 

Wann wurde die Kurzgeschichte erstmals veröffentlicht?

Die Kurzgeschichte wurde erstmals im März 1947 in Benjamin.

Zeitschrift für junge Menschen veröffentlicht.

 

Was ist der Inhalt der Kurzgeschichte?

Die Kurzgeschichte erzählt aus der Sicht eines kleinen Jungen die Begegnung zweier ganz unterschiedlicher Menschen, die lediglich eine Gemeinsamkeit haben: Beide lispeln. Der Sprechfehler führt anfänglich zu Missverständnissen, später jedoch zur Verständigung und Freundschaft der beiden Leidensgenossen.

 

Was ist der Hintergrund der Kurzgeschichte?

Die Kurzgeschichte beruht auf dem eigenen Erleben des Autors und soll seinem Onkel Hans Salchow, der im Ersten Weltkrieg ein Bein verloren und von einer Kriegsverletzung einen Sprachfehler

davongetragen hatte, ein literarisches Denkmal setzen.

 

Worum geht es in der Kurzgeschichte?

Die Kurzgeschichte thematisiert das Zusammenleben und die Verständigung unterschiedlicher Menschen, die trotz ihrer Unterschiede Gemeinsamkeiten finden können. Außerdem zeigt sie,

dass man auch mit einem Handicap das Leben voller Freude und Leichtigkeit angehen kann.

 

Was ist die Bedeutung des Titels „Schischyphusch“?

Der Titel nimmt Bezug auf die griechische Mythengestalt Sisyphus, die sowohl den Spitznamen eines Kellners angeregt hat als auch sein Schicksal versinnbildlicht.

 

Karten und Kontakt: Bücherinsel & Dieter Baldo, 07245-2905,

email: d.baldo@gmx.de – www.klawue.de

schyschiphusch

Der kleine Prinz Theaterstück nach Antoine de Saint-Exupéry

Umsetzung: Holger Gottschalk

Sa 28. September, 20 Uhr & So 29. September 2024, 16 Uhr Sa 05. Oktober, 20 Uhr & So 06. Oktober 2024, 16 Uhr Sa 12. Oktober, 20 Uhr & So 13. Oktober 2024, 16 Uhr Kleine Klamotte, Auer Str. 14 (DRK – Eingang Hinterhof) – Eintritt Kinder: 8.- Erwachsene: € 13.-

Zwei Kinder finden im Speicher der Großeltern eine alte Kiste. In dieser ist ein Tagebuch versteckt. Es ist das Buch „Der kleine Prinz“ und erzählt die Geschichte der Reise des kleinen Prinzen.

Dabei werden keine Planeten bereist, sondern der Speicher verwandelt sich mit seiner Einrichtung in die jeweiligen Planeten.

Der Prinz begegnet dabei seiner Rose, einem König, dem Säufer, dem Eitlen, dem Geschäftsmann, dem Geograf und dem Laternenanzünder. Im zweiten Akt landet der Prinz auf der Erde, die kahl und leer ist. Dort begegnet er dem Händler, einem Weichensteller, einer Schlange und dem Fuchs. Danach kehrt er auf seinen Planeten zurück.

Die beiden Kinder interagieren beim Lesen mit dem kleinen Prinzen und begleiten ihn auf der Erde und wieder zurück zu seinem Planeten.

Kaum ein anderes Buch ruft auf der ganzen Welt so einheitliche Reaktionen hervor wie Der kleine Prinz. „Er hat mich alles gelehrt, was ich über das Leben wissen musste“ – diese oder ähnliche Einschätzungen sind keine Seltenheit.

Antoine de Saint-Exupéry hat mit dem kleinen Kerl vom Asteroiden 612 einen universellen Botschafter der Liebe und Menschlichkeit erschaffen: Über sämtliche Alters-, Kultur- und Religionsgrenzen hinweg erreicht er Millionen Menschen weltweit. Denn die Weisheit des kleinen Prinzen entspringt seinen Erfahrungen mit den „großen Leuten“, in denen wir uns alle auf schmerzliche Weise wiedererkennen. Er beschreibt die Absurdität und Einsamkeit des modernen Menschen und hält uns so den Spiegel vor. Die Erkenntnis daraus ist simpel, doch manchmal leider schwer umsetzbar: Das Wesentliche ist unsichtbar, wir müssen mit dem Herzen danach suchen. Wie kaum eine andere Gestalt in der Literatur bewegt der kleine Prinz Kinder und Erwachsene zugleich.

Karten und Kontakt: Bücherinsel & Dieter Baldo, 07245-2905,
email: d.baldo@gmx.de – www.klawue.de

Prinz14

Gastspiel der Federbach Festspiele e.V.

Offene Zweierbeziehung Komödie von Dario Fo

Sa 23. November, 20 Uhr & So 24. November 2024, 18 Uhr Sa 30. November, 20 Uhr & So 01. Dezember 2024, 18 Uhr Sa 07. Dezember, 20 Uhr & So 08. Dezember 2024, 18 Uhr Kleine Klamotte, Auer Str. 14 (DRK – Eingang Hinterhof) – Eintritt: 15.-

Er ist ein Musterexemplar seiner Gattung und heißt einfach nur „Mann“. Seine Frau heißt Antonia. Und die fühlt sich nicht nur betrogen, sie ist es auch. Notgedrungen und verletzend muss der Mann seine sexuellen Begierden außerhalb der ihn unfrei machenden Ehe ausleben. Ein getriebener Mann, der sich von den regelmäßigen, phantasievollen Selbstmordversuchen Antonias nicht beeindrucken lässt, sondern ihr eine offene Zweierbeziehung vorschlägt. Auch sie kann fortan tun und lassen, wonach ihr die Lust noch nicht vergangen
ist. Und sie tut es. Trotz und wegen ihrer verzweifelten Angriffe auf Orangenhaut & Co. Antonia trifft ihn: den unglaublichen, erotischen, viel jüngeren Liebhaber.

Nobelpreisanwärter ist er und Lyriker. Rockmusiker ist er sowieso. Antonia blüht auf. Der Mann dreht durch. Er will erst sie ermorden und dann sich. Er will alles zerstören, um seine Frau wieder zu besitzen. Aber das ist vorbei. Auch wenn Antonia den superlativen Typen ihrer Liaison nur erfunden hat.

Nicht nur wegen der glücklichen Verbindung von Dialogwitz, Slapstick und modernen Theatermitteln steht der Komödienklassiker von Franca Rame und Dario Fo seit 1983 auf den Spielplan.

Dario Fo, der Nobelpreisträger und begnadete Geschichtenerzähler, der mit Komik und Satire von der Bühne aus Kritik an der politischen Situation seiner Heimat übte und Franca Rame, die sich neben ihrer künstlerischen Arbeit auch als politische Aktivistin immer wieder für Legalität und Bürgerrechte einsetzte, lernten sich 1951 kennen. Sie heirateten drei Jahre später. Die meisten der von ihnen aufgeführten Stücke schrieben und inszenierten sie selbst, darunter auch die Komödie Coppia aperta (Offene Zweierbeziehung), die aufgrund der italienischen Zensur 1983 in Stockholm uraufgeführt wurde. Die Farce über ein unerfülltes Eheleben stellte das bigotte Sittenbild Italiens (unter dem Einfluss des Vatikans) in Frage und plädierte für die Eigenständigkeit und Gleichberechtigung der Frau. Es ist zeitlos, bis heute wirklichkeitsnah und gehört zu den weltweit meistgespielten Stücken von Franca Rame und Dario Fo.

Karten und Kontakt: Bücherinsel & Dieter Baldo, 07245-2905,
email: d.baldo@gmx.de – www.klawue.de

FILE - In this Oct. 9, 1997 file photo, Italian playwright Dario Fo embraces his wife Franca Rame upon his arrival in Milan, Italy, after learning he had won the Nobel Prize for Literature.  According to ANSA news agency Fo died on Thursday, Oct. 13, 2016 in Milan at the age of 90.  (ANSA/AP Photo/Andrew Medichini, file) [CopyrightNotice: Copyright 2016 The Associated Press. All rights reserved.]